WordPress Plugins - Klasse statt Masse

Viele Blogger würden sich freuen, wenn aufgrund hoher Besucherzahlen die Performance in den Keller gehen würde. Doch schlechte WordPress Performance rührt meist nicht durch zu viele Besucher, sondern aufgrund unsachgemäßer Handhabung. Oft werden, wie man es auch bei Smartphones erlebt, unzählige Plugins installiert. Die Masse an WordPress Plugins führen häufig zu gravierenden Performance Einbusen, bis hin zu 500er Server-Fehlern, die indirekt erahnen lassen, dass man zu viel Performance in Anspruch nimmt.

WordPress Performance mit php.ini steigern

Viele greifen hier zu einem kleinen Trick und legen eine optimierte php.ini auf ihrem Webspace ab, durch welche einerseits die Skriptlaufzeit verlängert, aber auch die Dateigröße für den Upload erhöht wird. Dadurch bedingt wird jedoch nicht die Performance gesteigert, sondern die Ladezeiten verlängert. Dass der Besucher bei den langen Ladezeiten mitunter schon abgebrochen ist, kommt vielen Blog-Betreibern gar nicht in den Sinn. Gerade bei 1&1 nutzen Kunden die php.ini, um die Skriptlaufzeit zu erhöhen. Dass diese sich allerdings das falsche Hosting-Produkt angeschafft haben, ist den meisten Kunden gar nicht bewusst.

Plugins: Klasse statt Masse

Je mehr Plugins in einem WordPress Blog installiert und aktiviert werden, desto mehr Performance wird durch diese Plugins in Anspruch genommen. Mit dem richtigen Hosting-Produkt, lassen sich viele Plugins in einem WordPress Blog aktiv nutzen. Doch nicht jeder ist bereit mehr Geld in vernünftiges Hosting zu investieren.

WordPress Plugin Performance prüfen

WordPress Plugin Performance - P3 Plugin Performance ProfilerSind die Ladezeiten des WordPress Blogs zu lange, kann dies einerseits an zu vielen, andererseits an einzelnen Plugins liegen, welche zu viele Systemressourcen in Anspruch nehmen. Mit dem WordPress Plugin P3 (Plugin Performance Profiler) lässt sich schnell und mühelos herausfinden, welcher Dienst bei WordPress die meisten Systemressourcen bindet. Das Plugin zeigt zudem die Anzahl an SQL Anfragen je Seitenaufruf und viele weitere Messwerte an. Bei schlechten Ladezeiten hilft dieses WordPress Plugin bei der Ursachenfindung.

Inaktive Plugins deinstallieren

Alles was nicht aktiv genutzt wird, sollte man auch deinstallieren. Hierzu zählen inaktive WordPress Plugins. Diese nehmen zwar keine Systemressourcen, aber Speicherkapazität in Anspruch.

Updates & Aktualisierungen

Sowohl WordPress Updates, als auch Plugin Updates und Theme-Aktualisierungen sollte man stets unverzüglich durchführen. Einerseits kann die Aktualisierung zu einer Performance-Optimierung führen, andererseits dient das Update häufig der Behebung von Sicherheitslücken.

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